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MINT in der Fachschule des Sozialwesens

©Thomas Wolf
©Thomas Wolf
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In der Ausbildung zum/r Staatlich anerkannten Erzieher/in werden im naturwissenschaftlichen Unterricht MINT-Inhalte thematisiert, um die angehenden Fachkräfte auf Bildungsaufgaben im Kinder- und Jugendbereich vorzubereiten. Zusätzlich bieten außerschulische Lernorte die Möglichkeit, die MINT-Bereiche zu stärken, weshalb die Klassen der angehenden Erzieher/innen FSEU und FSEM im Herbst die Ausstellung „Wunder der Natur“ im Gasometer in Oberhausen besuchten.

In vielfältiger Weise werden in dieser Ausstellung Fragen aus Naturwissenschaft, Technik, Mathematik und Informatik aufgegriffen:

Gibt es geometrische Formen/Symmetrie bei Pflanzen? Welche architektonische Vielfalt gibt es beim Bau von Nestern, Höhlen, Gehäusen? Welche Funktion haben Schwimmhäute? Wie entstehen Nordlichter? Wie orientieren sich Insekten, Vögel, Säugetiere? Wie alt sind Fossilien? Wie ist ein Facettenauge aufgebaut? Welche abiotischen Faktoren benötigen Pflanzen? Gibt es Leben in der Tiefsee? Über welche Distanz können Wale kommunizieren? Wie funktioniert die Samenverbreitung? Welche Informationen liefern Satellitenbider?

Die Studierenden staunten über ungewöhnliche Fähigkeiten, geniale Strategien, den Reichtum der Lebensformen, die Vielfalt der Lebensräume und die atemberaubende Schönheit der Erde. Das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) wertete Bilder von Erdbeobachtungssatelliten aus, so dass auf einer nachgebildeten Erdkugel von 20 Meter Durchmesser aus 650.000 Bildern eine 3D-Animation der Erde durch Projektion der Satellitenbilder  entstand. Diese hängt im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers und ermöglicht den Wechsel von Tag und Nacht zu verfolgen, Ozeane und Wüsten zu bestaunen und die globale Bewegung der Wolken zu beobachten. „Man hat die Erde in Filmen zwar schon oft gesehen, sie aber nie so genau und nah betrachten und bewundern können.“ Tanja Schneider, FSEM

Beate Leesemann, die Naturwissenschaften bei den angehenden Erzieher/innen unterrichtet, freut sich über die nachhaltige Sensibilisierung ihrer Schüler/innen für naturwissenschaftliche und technische Systeme und Phänomene:

„Wie kann so ein großes Gespinst von so einer kleinen Raupe errichtet werden?“ A.Nirwing, FSEU

„Wir bewundern die Menschen im Guinessbuch der Rekorde, aber die Tiere können viel mehr als  der Mensch.“ D. Visse, FSEM

„Unser Planet ist so schön und erforschenswert.“ T. Schneider, FSEM


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